ERNEUERBARE ENERGIETRÄGER

Die meisten Energieformen, aber nicht jede ist umgewandelte Sonnenenergie.

Quelle: http://www.kws-erneuerbare.de/fileadmin/bilder/erneuerbare.png

Als Erneuerbare Energieträger werden zum Beispiel Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Geothermie und Sonnenenergie bezeichnet. Sie werden deshalb erneuerbar genannt, weil sie sich ständig durch natürliche Prozesse regenerieren und aus diesem Grund als unerschöpflich angesehen werden können.

In der Art der Bereitstellung unterscheiden sich die Erneuerbaren Energieträger wesentlich von den fossilen Energieträgern: Sie werden nicht in einer Förderstätte abgebaut, aufbereitet, gelagert oder zum Ort der Nutzung transportiert. Die einzige Ausnahme bildet hier die Prozesskette der Biomassebereitstellung (Anbau, Ernte, evtl. Trocknung, Transport und Lagerung). In der Biomasse ist die Energie – wie in den fossilen Energieträgern auch – in chemischer Form gespeichert. Somit nimmt sie eine Sonderrolle unter den erneuerbaren Energien ein.

Alle anderen Erneuerbaren nutzen die örtlichen Gegebenheiten direkt am Standort aus.

Deshalb ist vor der Errichtung einer Anlage unbedingt das Potenzial für die jeweilige Technologie am Standort vorab zu ermitteln. Dabei errechnet man mit den lokalen Gegebenheiten (z.B. Intensität der Sonneneinstrahlung oder Strömungsgeschwindigkeit eines Flusses) die zu erntende Energiemenge und bestimmt den in Frage kommenden Leistungsbereich der Anlage.

Um zu erfahren, über welchen Weg die Sonnenenergie jeweils gewandelt wird und welcher erneuerbare Energieträger als einziger von ihr unabhängig ist, klicke einfach auf das jeweilige Icon.